Vampir. Ein verwilderter Roman in Fetzen und Farben

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Der Weltreisende Frank Braun wird vom Ausbruch des Ersten Weltkrieges und einer Gelbfieber-Epidemie überrascht. Der Hapag-Dampfer, auf dem er reist,  kann wegen des Fiebers nirgendwo anlegen und die Epidemie fordert ein Opfer nach dem anderen. Schließlich endet diese Odyssee in San Francisco, wo Frank Braun als einer der wenigen Überlebenden an Land gehen darf. Doch was nun? Zurück nach Deutschland kann er nicht, da die englische Marine Schiffe über den Atlantik abfängt und deutsche Freiwillige gefangen nimmt.  Mehr …

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Beschreibung

Der Weltreisende Frank Braun wird vom Ausbruch des Ersten Weltkrieges und einer Gelbfieber-Epidemie überrascht. Der Hapag-Dampfer, auf dem er reist,  kann wegen des Fiebers nirgendwo anlegen und die Epidemie fordert ein Opfer nach dem anderen. Schließlich endet diese Odyssee in San Francisco, wo Frank Braun als einer der wenigen Überlebenden an Land gehen darf. Doch was nun? Zurück nach Deutschland kann er nicht, da die englische Marine Schiffe über den Atlantik abfängt und deutsche Freiwillige gefangen nimmt. Also beschließt Frank Braun in den USA zu bleiben.

Da die USA zu dieser Zeit keine offizielle Kriegspartei sind, entschließt sich Frank Braun für Deutschland tätig zu werden, um der englischen Propaganda etwas entgegenzusetzen. Er beginnt zu reisen, Vorträge zu halten und Gelder einzuwerben. Unterstützt wird er dabei immer wieder von seiner Freundin Lotte Lewi. Diese ist es auch, die als Erste auf seine Symptome aufmerksam wird. Denn Frank Braun mag zwar die Gelbfieber-Epidemie überstanden haben, ihn quälen aber Visionen, Träume, Schwächeanfälle. Und es gibt seltsame Gerüchte über seine Frauenbekanntschaften. Frank Braun kann sich an nichts erinnern, aber die Frauen scheuen ihn seltsamerweise nach dem ersten näheren Kontakt.

Vampir gehört zur Frank Braun-Trilogie von Hanns Heinz Ewers, deren Bände  zwischen 1909 und 1921 erstmals erschienen, und große Aufmerksamkeit erhielten. Der Vampir. Ein verwilderter Roman in Fetzen und Farben erschien 1921, als dritter Band der Trilogie, zu der auch die Bände Alraune und Der Zauberlehrling gehören. Auch in diesem Band verarbeitete Ewers wieder mithilfe seines alter egos Frank Braun autobiografische Inhalte, da er selbst auf seinen Reisen in Amerika vom Kriegsausbruch überrascht wurde.