Miß Rockefeller filmt. Ein Filmroman

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Die Karriere des jungen Dr. Eichler im Auswärtigen Amt scheint mangels Adelstitel und dem nötigen Geld für einen Botschafterposten an einem toten Punkt angekommen zu sein. Seine energische Frau Marga möchte ihm helfen. Da geraten sie eines Abends zufällig in eine Kinovorstellung und lernen eine Filmdiva kennen. Bei den Summen, die die Diva Nuja Naja von den Direktoren der Lichtspielhäuser für ihre Premierenbesuche einfordert, wird ihr ganz schwindlig. Sie beschließt ebenfalls Filmdiva zu werden, um mit dem Geld die Karriere ihres Mannes zu fördern.  Mehr …

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Beschreibung

Dass Artur Landsberger nicht nur ein Bestseller-Autor war, sondern auch als Regisseur, Drehbuchautor und Produzent für das gerade populär werdende Kino der Weimarer Republik tätig war, ist nicht so bekannt. Aber in dieser mitreißend geschriebenen und schnell getakteten Komödie im UFA-Stil versetzt er seine Helden genau in die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg, als das Kino in Deutschland richtig populär zu werden begann. Wenn es auch von den oberen Schichten noch als unfein abgelehnt wurde, die Massen unterhielten sich anscheinend köstlich.

Die Karriere des jungen Dr. Eichler im Auswärtigen Amt scheint mangels Adelstitel und dem nötigen Geld für einen Botschafterposten an einem toten Punkt angekommen zu sein. Seine energische Frau Marga möchte ihm helfen, aber es fehlt an guten Ideen. Da geraten sie eines Abends zufällig in eine Kinovorstellung und lernen eine Filmdiva kennen.

Kino und Filme finden beide eigentlich etwas gewöhnlich, aber Marga erfasst schnell, welches finanzielle Potenzial sich darbietet. Bei den Summen, die die Diva Nuja Naja von den Direktoren der Lichtspielhäuser für ihre Premierenbesuche einfordert, wird ihr ganz schwindlig. Sie beschließt ebenfalls Filmdiva zu werden, um mit dem Geld die Karriere ihres Mannes zu fördern.

Ein befreundeter Schriftsteller wird als Impresario angeworben und man beginnt damit, die Figur der Diva mediengerecht aufzubauen. Nur ein zugkräftiger Name fehlt noch. Da besinnt man sich auf eine berühmte Familie, die weit entfernt lebt, deren Name allein aber im verarmten Nachkriegsdeutschland Träume weckt.