Lesabéndio. Ein Asteroiden-Roman

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Lesabéndio wurde 1913 erstmals veröffentlicht und gilt als Meisterwerk Paul Scheerbarts. Es handelt sich um einen intergalaktischen utopischen Roman, der das Leben auf dem Asteroiden Pallas beschreibt, dessen Bewohner in Pilzwiesen unter violettem Himmel ihre Gräser rauchen. Inmitten der Förderband-Autobahnen und Leuchttürme, welche die Landschaften von Pallas zusammenhalten, entwirft ein Visionär namens Lesabéndio einen Plan, einen extrem hohen Turm zu bauen.  Diese waghalsige Architektur soll dazu dienen, die beiden Hälften ihres Doppelgestirns zu verbinden …

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Artikelnummer: 978-3-946836-49-0 Kategorie:

Beschreibung

Lesabéndio wurde 1913 erstmals veröffentlicht und gilt als Meisterwerk Paul Scheerbarts. Es handelt sich um einen intergalaktischen utopischen Roman, der das Leben auf dem Asteroiden Pallas beschreibt, dessen Bewohner in Pilzwiesen unter violettem Himmel ihre Gräser rauchen. Inmitten der Förderband-Autobahnen und Leuchttürme, welche die Landschaften von Pallas zusammenhalten, entwirft ein Visionär namens Lesabéndio einen Plan, einen extrem hohen Turm zu bauen.  Diese waghalsige Architektur soll dazu dienen, die beiden Hälften ihres Doppelgestirns zu verbinden.

Scheerbarts Roman, eine kosmische ökologische Fabel, wurde von Architekten wie Bruno Taut und Walter Gropius sowie von Denkern wie Walter Benjamin und Gershom Scholem bewundert. Ein Grund dafür mag seine Herangehensweise an die Science Fiction sein, die Walter Benjamin so umreißt:

Von ihm gibt es Romane, die von weitem wie ein Jules Verne aussehen, aber sehr zum Unterschied von Verne, bei dem in den tollsten Vehikeln doch immer nur kleine französische oder englische Rentner im Weltraum herumsausen, hat Scheerbart sich für die Frage interessiert, was unsere Teleskope, unsere Flugzeuge und Luftraketen aus den ehemaligen Menschen für gänzlich neue sehens- und liebenswerte Geschöpfe machen.