Neu im Programm: Hans Dominiks „Der Wettflug der Nationen“

Mit unserem neuen Titel Der Wettflug der Nationen von Hans Dominik beginnen wir die Reihe der sogenannten Professor Eggerth-Romane. Dominik schrieb von 1933-39 drei Romane, in denen die Konstruktionen des Flugzeugbauers Professor Eggerth aus Halle eine wichtige Rolle spielen.

Es ist bekannt, dass Dominik mit der Figur des brillanten Flugzeugkonstrukteurs Eggerth einem berühmten Zeitgenossen die Reverenz erweisen wollte: Hugo Junkers. Schon 1915 entwickelte dieser das erste Flugzeug, das vollständig aus Metall gefertigt war.1919 gründete er im unweit von Halle gelegenen Dessau die Junkers Flugzweugwerk AG und vier Jahre später die Junkers Motorenbau GmbH. Dazwischen (1921) wurde eine Luftverkehrsgesellschaft aufgebaut, Junkers Luftverkehr AG, die 1926 in der Deutschen Luft Hansa aufging. 1933 wurde Hugo Junkers enteignet, er wurde gezwungen seine Patente und Anteile an das Reichsluftfahrtsministerium abzugeben. Dazu erhielt er Hausverbot in seinen Werken.

Professor Eggerth knüpft an die flugtechnischen Errungenschaften von Hugo Junkers an. Die Handlung spielt in der näheren Zukunft. Eggerth perfektioniert in Halle den konventionellen Flugzeugbau, mit den Seeschwalben. Daneben gibt es aber auch Prototypen eines revolutionären Flugzeutyps, den Stratosphährenflugzeugen.

Als ein amerikanischer Flugzeugbauer und Millionär (was sonst?) stirbt und sein Erbe dem zuspricht, der einen Wettflug um die Welt gewinnt, nimmt Eggerth die Herausforderung an und schickt seine Maschinen in den Wettbewerb. Die ganze Menschheit fiebert bei diesem Jahrhundertereignis mit, als die teilnehmenden Nationen mit ihren Flugzeugstaffeln auf verschiedenen Routen die Erde umrunden. Nicht alle Teilnehmer wollen sich allein auf ihr technisches Können verlassen, und so entbrennt ein spannender Wettkampf zwischen Ingenieuren und Piloten auf der einen, und Spionen und Saboteuren auf der anderen Seite.